Jahresrückblick 2011


Foto: Harry Reimer

18. Dezember: Aktion Stolpersteine
Weitere 20 Stolpersteine zum Gedenken an Menschen, die der Verfolgung durch das Nazi-Regime zum Opfer fielen, wurden durch den Kölner Künstler Walter Demnig in der Eschweiler Innenstadt verlegt. Zu der Verlegung von Gedenksteinen für drei ihrer ermordeten Familienangehörigen war aus Jerusalem die 81-jährige Frau Shoshana Kadmon angereist. Sie wurde begleitet von ihrem Sohn und drei Enkeltöchtern.


Foto: Harry Reimer

10. Dezember: Ökumenisches Bittgebet
Zu einem ökumenischen „Bittgebet gegen Rassismus“ luden die evangelischen Kirchengemeinden zusammen mit den katholischen Innenstadtgemeinden und der türkischen Moscheegemeinde in die Dreieinigkeitskirche ein.
Damit sollte sollte ein öffentliches Zeichen der Anteilnahme am Leid der Opfer durch den rechtsextremistischen Terror gesetzt werden. Durch Gebete, Texte und Grußworte wurde eindrucksvoll die Solidarität zum Ausdruck gebracht zwischen Christen und Muslimen, Deutschen und Menschen ausländischer Herkunft und mit allen Gruppen und Personen, die durch rassistische Parolen und Aktivitäten bedroht werden.

Dezember: Advent
Die Adventszeit war in der Gemeinde geprägt von zahlreichen Einladungen zu gottesdienstlicher Besinnung und geselligem Miteinander.
Der Dürwisser Kinderchor gestaltete mit seinen Liedern einen Familiengottesdienst am 1. Advent und an Heiligabend in Dürwiß.
Die Adventsfeiern der Senioren feierten in Weisweiler und Dürwiß mehr als 130 Frauen und Männer. Eingeladen waren die Älteren aus der Gemeinde ab 70 Jahren
Der Ökumenische Chor lud erstmalig zu einem Gottesdienst in der Auferstehungskirche am 4. Advent mit anschließendem Umtrunk im Gemeindehaus ein. Etwa 250 Menschen erlebten gespannt den ersten Auftritt des neuen Chores mit. Zu den dargebotenen Liedern gehörten: Weihnacht im Lichterschein, In the Bleak Midwinter, Joy to the World und Irish Blessing.
Zur Entlastung der Familien bot Frauke Reller zwei Adventssamstage mit Programmen für Kinder in den Gemeindezentren in Weisweiler und Dürwiß an.

22.-29. Oktober: Konfirmandenfreizeit Ameland
Das Freizeitheim Brouwershoeve bot zum sechsten Mal Unterkunft für die 32 Jugendlichen und 6 Erwachsenen, die im Rahmen der Konfirmandenarbeit unserer Kirchengemeinde in den Herbstferien auf die holländische Nordseeinsel Ameland fuhren. Neben den Unterrichtseinheiten am Morgen blieb genügend Zeit, um bei kaltem, jedoch sonnigem Wetter Meer und Strand, Dünenwege und Dorfstraßen zu erkunden. „Ich dachte nicht, dass es hier so schön ist“, sagten manche der Teilnehmenden begeistert und erkundigten sich bereits, wie man vielleicht als ehrenamtlicher Betreuer in einem der kommenden Jahre wieder mitfahren könnte.
In der Küche sorgten Petra Trieb und Doris Nestler als bewährtes Team dafür, dass morgens, mittags und abends die Essenstische abwechselnd, reichhaltig und lecker gedeckt waren. In diesem Jahr wurden sie unterstützt von Vinzent Baron und Hannah Wenzel-Theiler. Die Ameland-Fahrt wird aus den Beiträgen der Teilnehmenden und zu einem größeren Teil aus Zuschüssen der Kirchengemeinde finanziert.

17.-22. Oktober: Brockensammlung für Bethel
Die Kleidersammlung für Bethel erzielte 2.000 kg Kleidung. Auszug aus dem Brief von Pastor Ulrich Pohl, Vorsitzender der Vorstandes der v. Bodelschwinghschen Anstalten, Stiftung Bethel:
"In der Betheler Brockensammlung können sozial benachteiligte und behinderte Menschen viele gut erhaltene Dinge erstehen. Neben Möbeln, Büchern, Haushaltswaren und vielen anderen Dingen sind auch hochwertige Kleidungsstücke dabei. Ihre neuen Besitzer tragen sie zumeist mit Stolz und Würde.
Auch Ihre Spende trägt dazu bei, Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen und ihnen eine Freude zu machen. Für Ihre Gabe und Ihr Mitgefühl danke ich Ihnen sehr herzlich."

16. Oktober: Goldene Konfirmation
Im Frühjahr des Jahres 1961 wurde in der Auferstehungskirche erstmalig als eigenständige Kirchengemeinde Weisweiler die Konfirmation gefeiert. Am gleichen Ort wurde nun 50 Jahre später das Fest der Goldkonfirmation gefeiert, zu dem alle Konfirmierten der Jahre 1960 und 1961 eingeladen worden waren. Pfarrer i.R. Schmitz und Pfarrer Theiler leiteten gemeinsam den festlichen Gottesdienst. Neben dem Rückblick auf die vergangenen Jahre und dem Austausch von Erinnerungen stand die Erneuerung des Segens im Mittelpunkt, der mit der Verlesung der Konfirmationssprüche für die Goldkonfirmanden Hans-Jürgen Drews und Erna Pudwell einher ging.

6.-9.Oktober: Presbyterium in Wittenberg
Die Evangelische Kirche in Deutschland bereitet sich seit geraumer Zeit auf das große Lutherjubiläum im Jahr 2017 vor. 500 Jahre werden dann vergangen sein, dass mit dem Thesenanschlug Martin Luthers am 31. Oktober 1517 in Wittenberg die Reformation ihren entscheidenden Anfang nahm. Mit einem Kleinbus und einem privaten PKW reisten deshalb 10 Mitglieder des Presbyteriums in die Lutherstadt Wittenberg. Auf der Hinfahrt bot der historische Schauplatz der Wartburg bereits erste Gelegenheit, um in die Geschichte der Reformation einzutauchen. Wittenberg selbst bietet als Wohn- und Wirkungsstätte des Reformators auf Schritt und Tritt lebendigen Anschauungsunterricht in Sachen Erneuerung des Glaubens und Entstehung der Evangelischen Kirche. Zum Abschluss der Studienfahrt besuchten die Presbyter und Presbyterinnen aus Weisweiler und Dürwiß den Sonntagsgottottesdienst in der Stadtkirche von Wittenberg, in der Luther selbst in den Jahren 1512 bis 1546 hunderte von Gottesdiensten gefeiert und Predigten gehalten hat.

6. Oktober: Diamantenes Frauenhilfsjubiläum
Auf 60 Jahre Mitgliedschaft in der Evangelischen Frauenhilfe konnte Herta Bethke in einer kleinen Jubiläumsfeier im Kreis der Frauenhilfsschwestern zurückblicken. Die Frauenhilfen in den evangelischen Kirchengemeinden erfreuten sich in den 50er und 60er Jahren großer Beliebtheit. Die damals durchaus jüngeren Frauen suchten die Gemeinschaft untereinander, befassten sich mit wichtigen Themen des Glaubens und der Gesellschaft und beteiligten sich jahrzehntelang ehrenamtlich in vielfältiger Weise in der Gemeindearbeit. Heute ist der Kreis der Frauenhilfe kleiner geworden. Aber die 14-tägigen Treffen sind noch immer fester Bestandteil der nun meist älter gewordenen Gemeindeglieder.

25. September / 2. Oktober: Gemeindefeste zu Erntedank
Bei strahlendem Sonnenschein wurden die traditionellen Erntedankfeste gefeiert. In Dürwiß überbrachte Superintendent Jens Sannig die Grüße des Kirchenkreises. In seiner Predigt über Jesaja 58,7-8 führte er in der voll besetzten Kreuzkirche aus, wie der Dank für das eigene Wohlergehen Hand in Hand geht mit dem Einsatz für Menschen, die Not und Unrecht leiden. Konfirmandinnen und Konfirmanden gaben dafür ein Beispiel, indem sie ihre aktuelle Beteiligung an der „Action Kidz“ der Kindernothilfe gegen Kinderarbeit in Sambia vorstellten. In Weisweiler nutzte Bürgermeister Rudi Bertram die Gelegenheit und gratulierte für die Stadt Eschweiler zum 50. Jubiläum. Im Anschluss an den Familiengottesdienst in der Auferstehungskirche wurde in einem Umzug, der ökumenisch mit der Gemeinde St. Severin ausgerichtet wurde, mit Traktoren, Fahrrädern und etwa 300 Kindern und Erwachsenen die Erntekrone von einem benachbarten Bauernhof in den Burghof gebracht. Dort wurde bis in die Abendstunden hinein gefeiert.
Einen Bericht der Aachener Zeitung über das Erntedankfest in Weisweiler finden Sie hier
Weitere Informationen zur Aktion „Action Kidz“ finden Sie unter http://www.actionkidz.de/

3.-4. August: Jubiläumskaffee der Senioren
Alle Gemeindeglieder ab 70 Jahren waren eingeladen zu einem Sommerkaffee, um das 50. Jubiläum der Kirchengemeinde zu feiern. Etwa 135 Männer und Frauen folgten der Einladung in die Kreuzkirche und in den Gemeindesaal in Weisweiler, darunter in Weisweiler auch der erste Amtsinhaber der selbstständigen Gemeinde Pfarrer i.R. Schmitz mit seiner Frau. In seiner Andacht erinnerte Pfarrer Wolfgang Theiler daran, dass die Gemeinde Jesu Christi aufgebaut ist aus den Gemeindemitgliedern als den lebendigen Steinen des Hauses der Kirche. Nach dem Kaffeetrinken folgte ein Rückblick in Bild und Wort auf 50 Jahre Geschichte der Kirchengemeinde Weisweiler-Dürwiß. Viele der Anwesenden hatten ja die Entwicklung der Gemeinde von ihren Anfängen bis heute selbst miterlebt und begleitet. Zur Jubiläumsfeier gehörte auch die Ehrung derer, die in den Monaten Juli und August ihren Geburtstag feierten.

21. Juli: Ausflug der Frauenhilfe
Ziel des diesjährigen Frauenhilfsausflugs war die schöne Eifel. An der ersten Station, Burg Vogelsang, stand die Information mittels Bild- und Schrifttafeln über die NS-Zeit im Mittelpunkt. Anschließend steuerte der Bus den Eifelort Hellenthal an. Ausgeruht und gestärkt ging es nach dem Mittagessen weiter nach Schwammenauel, wo es mit dem Schiff „Rurseeflotte“ weiter ging. Leider war die Stunde Schiffahrt nach Rurberg von Regen begleitet. Im schönen Einruhr wurde zum letzten Mal Station gemacht, wo im Restaurant „Zur Seemöwe“ das Abendessen wartete. Nach einem schönen Tag mit vielen Eindrücken kehrten die Frauen am Abend wohlbehalten nach Weisweiler und Dürwiß zurück.

15. Juli: Konzert „Zwischen Himmel und Erde“
„Zwischen Himmel und Erde“ überschrieb die Tageszeitung ihren Bericht über das Jubiläumskonzert der Evangelischen Kirchengemeinde Weisweiler-Dürwiß mit Dr. Klaus Lumma und dem ReNew Orleans Ensemble. In der Tat brachten die Hymnen und Musikstücke der bekannten Eschweiler Jazzband in der Auferstehungskirche die irdischen Sorgen und die himmlischen Hoffnungen der Menschen, ob in New Orleans oder in Eschweiler, eindrucksvoll zum Ausdruck. Die Musiker um „Fats“ Lumma ließen sich vom Spielort und vom Anlass des 50jährigen Gemeindejubiläums inspirieren und liefen zu großer Spielfreude auf. Nur zu gerne ließ sich das zahlreich erschienene Publikum, darunter eine Reihe von geladenen Jubiläumsgästen, von den meisterlich vorgetragenen Jazzweisen mitreißen. Nach einer Extrazugabe und dem begeisterten Schlussapplaus ging der Abend in ein geselliges Beisammensein über bei sommerlichen Temperaturen im Weisweiler Burghof. Der Erlös von 400 Euro aus den Eintrittsgeldern des Abends kam den Projekten von Klaus Lumma beim Wiederaufbau in New Orleans zugute.

7. Juli: Zu Besuch im Buddhistischen Zentrum
Im Rahmen eines dreiteiligen Seminars über den Buddhismus besuchte die Teilnehmergruppe unter Leitung von Pfarrer Theiler auch das Buddhistische Zentrum in Eschweiler. Vor einigen Monaten sind die zwei dort lebenden thailändischen Mönche mit ihrem Zentrum von Aachen in die größeren Räumlichkeiten an der Dürener Straße umgezogen. Eine ehrenamtliche Mitarbeiterin stand als Referentin und als Übersetzerin zur Verfügung, um über die Grundzüge des Buddhismus und die Arbeit der Möche im „Wat Dhammaniwasa“ zu informieren. Im Mittelpunkt stehen die Anleitung zur Meditation und die Ausrichtung von größeren Festen. Das Buddhistische Zentrum ist offen für Besuche und arbeitet in der Eschweiler Arbeitsgemeinschaft „Dialog der Religionen“ mit.

25. Juni: Musikalisch durch die Bibel
Mit dem mitreißenden Musical „Joseph - ein echt cooler Träumer“ begeisterten die Kinder des Dürwisser Kinderchores die etwa 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kinderbibeltages in der Kreuzkirche. Den ganzen Samstag lang verfolgten die Kinder die Geschichte von Joseph und seinen Brüdern. Von Träumen und Geschwisterneid, von Streit und Versöhnung erzählen die Texte aus dem 1. Mosebuch. „Die Menschen hatten nur Böses im Sinn, aber Gott hat alles zum Guten gewendet“, so das Fazit der Bibel. Die Lieder und das Theaterspiel in der zum Theaterraum eingerichteten Kirche, die Gespräche und kreatives Gestalten in den Gruppenräumen füllten den Tag aus. Etwa 15 ehrenamtlich Mitarbeitende hatten mit Jugendleiterin Frauke Reller und Pfarrer Wolfgang Theiler den Kinderbibeltag vorbereitet. Eine zweite Aufführung des Musicals ohne Theaterszenen erlebten Eltern und Gottesdienstbesucher im Familiengottesdienst am Sonntag in der Auferstehungskirche. Sie dankten den 22 Kinder des Kinderchores für das mitreißende Singen und Tanzen am Ende mit lang anhaltendem Applaus.

12. Juni: Ein Pfingsthaus wie aus Flammenzungen
Von einem Viereck aus roten Stoffbahnen umgeben feierten etwa 240 Gemeindeglieder im Burghof in Weisweiler am Pfingstsonntag Gottesdienst. Pfarrerin Elke Wenzel hatte sich mit ihrem Vorbereitungskreis zum 50. Jubiläum der Kirchengemeinde etwas Besonderes einfallen lassen. Pfingsten ist der Geburtstag der Kirche Jesu Christi. Rot ist die liturgische Farbe dieses Festes, die Farbe des Heiligen Geistes, die Farbe der Liebe. 25 rote Fahnen deuteten ein Haus an, ein Zelt, einen Raum unter offenem Himmel, geöffnet durch und für den Heiligen Geist. „Wo Gott wohnt? - Da, wo man ihn einlässt!“ wurde als Motto durch Lieder und Textpassagen entfaltet. Drei Kinder wurden von Pfarrer Wolfgang Theiler getauft. In der 50jährigen Geschichte der Kirchengemeinde Weisweiler-Dürwiß stieg damit die Zahl der Taufen auf 1199.

1.-5. Juni: 33. Evangelischer Kirchentag in Dresden
Einen ganzen Bus füllten die Gemeindeglieder der Kirchengemeinden Weisweiler-Dürwiß und Inden-Langerwehe, die am evangelischen Kirchentag in Dresden teilnahmen. Die meisten von ihnen waren in der Elbestadt Meißen in Schulen und Privatquartieren untergebracht. Von dort aus pendelten sie jeden Tag mit dem Zug nach Dresden, um an den zahlreichen Veranstaltungen des Kirchentages teilzunehmen. Die sächsische Hauptstadt stellte sich mit ihrer historischen Altstadt und ihrem besonderen geschichtlichen Erbe als vorzügliche Gastgeberin dar. Ein Lichtermeer aus 20.000 schwimmenden Kerzen auf der Elbe, die wiedererrichtete Frauenkirche als magnetisches Zentrum der Stadt, ein begeisterndes Konzert der A-Capella-Gruppe Wise Guys und der von gut einhunderttausend Menschen besuchte Schlussgottesdienst in den Elbwiesen gehört zu den herausragenden Momenten dieser einzigartigen größten kirchlichen Veranstaltung der Evangelischen Kirche.

9. April: Flamenco Konzert
Die lokale Tageszeitung überschrieb ihren Bericht treffend mit: "Sonne Andalusiens strahlt über der Weisweiler Burg". In der Tat gelang es den beiden Musikern David Alcantara und Daniel Sommer mit Gesang und Gitarrenspiel einen Hauch lebendiger spanischer Flamencoatmosphäre in die rot-orange ausgeleuchtete Auferstehungskirche zu transportieren. In 12 Stücken sangen und spielten sie von Einsamkeit und Freude, von Sonne und Meer und den Sehnsüchten in der spanischen Stadt Cadiz, dem Geburtsort des Sängers David Alcantara. Die Stadt am Mittelmeer gilt mit ihren 3000 Jahren als eine der ältesten Städte Europas.

9. April: Demonstrationen gegen Neonazis in Stolberg
Rund 500 Menschen waren dem Aufruf eines breiten Bündnisses von Nazigegnern gefolgt, um mit Blockadeaktionen den jährlichen Aufmarsch von etwa 400 Neonazis in Stolberg zu verhindern.
Zwar gelang es den gut vorbereiteten und weitgehend friedlich demonstrierenden Gruppen nicht, die angereisten Neonazis von der Stolberger Innenstadt fernzuhalten. Diese konnten nach mehrstündiger Verspätung unter starkem Polizeischutz ihre angemeldete Kundgebung unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchführen. Dennoch können die Blockadeaktionen gemeinsam mit den Demonstrationen und Straßenfesten gegen die Neonazis an diesem Wochenende als Erfolg gewertet werden, weil sie eindrucksvoll unterstrichen haben, dass weder in Eschweiler noch in Stolberg Platz ist für Rechtsextreme und ihre menschenverachtenden Parolen.

5. April: Konfirmanden beim "Zug der Erinnerung"
Als Teil ihrer Vorbereitung eines Gottesdienstes über das jüdische Mädchen Anne Frank, die mit ihrem Tagebuch aus dem Amsterdamer Versteck vor der nationalsozialistischen Verfolgung weltweit bekannt geworden ist, besuchte die Konfirmandengruppe mit Pfarrer Theiler die Ausstellung "Zug der Erinnerung" im Aachener Hauptbahnhof.
In zwei Eisenbahnwaggons erinnert die Ausstellung anhand ausgewählter Lebensschicksale an den Transport von etwa einer Millionen Kinder und Jugendlicher, die während der Nazizeit per Bahn in Tod und Verderben geschickt wurden. Mit solchen Zügen wurden 1942 auch Menschen aus Eschweiler in die Konzentrationslager geschickt. An diese Opfer erinnert die Initiative "Stolpersteine" mit kleinen, in den Bürgersteig eingelassenen Gedenksteinen vor ihren letzten Wohnorten.

23. Januar: Ehemalige Vikarin im Pfarramt
Nach langer Wartezeit wurde die ehemalige Vikarin der Kirchengemeinde Weisweiler-Dürwiß, Dagmar Labow, zur Pfarrerin in der evangelischen Kirchengemeinde Wiebels-kirchen im Saarland gewählt.
Nach ihrem Vikariat im Rheinland hat Frau Labow in verschiedenen kirchlichen Arbeitsbereichen im Saarland gearbeitet. Mit der Pfarrwahl wird sie nun in ein fortdauerndes Beschäftigungsverhältnis übernommen. Dagmar Labow ist verheiratet und Mutter von drei Kindern.

2. Januar: Neuer Zivildienstleistender
Ab Juli dieses Jahres wird erstmals seit Bestehen der Bundeswehr die Wehrpflicht in der Bundesrepublik Deutschland ausgesetzt. Mit den letzten Dienstleistenden hat Kevin Offermanns am 2. Januar seinen Zivildienst in unserer Kirchengemeinde angetreten. Kevin ist 21 Jahre alt, evangelisch und wohnt in Weisweiler. Er kennt unsere Gemeinde also ganz gut. Nach der Schulzeit hat er zunächst eine Ausbildung als Kaufmann im Groß- und Außenhandel absolviert. Jetzt freut er sich darauf, bei uns die Arbeit der Kirchengemeinde vor allem im Kinder- und Jugendbereich bis Ende Juni zu unterstützen.