Informationen und Angebote in der Corona-Zeit

Erster Präsenzgottesdienst in Dürwiß // Sonder-Gemeindebrief

Herzlich laden wir Sie und Euch diesen Sonntag um 10 Uhr zum ersten Präsenzgottesdienst in Dürwiß nach Beginn der Coronakrise ein! Der Sonntag heißt "Rogate", was übersetzt "Betet!" bedeutet. Wir werden uns dem Thema Gebet nähern, wunderbare Musik von Karoline Munsche hören und natürlich gemeinsam beten.
Die Kirche ist bereits für die GottesdienstteilnehmerInnen vorbereitet, wir haben alle notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet. Wer dennoch aus gesundheitlichen oder anderen Gründen dem Präsenzgottesdienst (noch) fern bleiben möchte, kann sehr gerne online per Videokonferenz am Gottesdienst teilnehmen.

Extraausgabe des Gemeindebriefs

Pfarrer Wolfgang Theiler und ich haben gemeinsam einen Sonder-Gemeindebrief geschrieben, der nun bald zu Ihnen und Euch auf dem Weg ist. Darin enthalten ist ein kleiner Rückblick auf die letzten Wochen, sowie ein Ausblick, was und wie wir die Gemeindearbeit in den nächsten Wochen und Monaten gemeinsam gestalten können. Unter anderem: Open-Air-Gottesdienst an Pfingsten

Hier online lesen: Unser Gemeindebrief - Extraausgabe Mai 2020 (PDF)

Bleiben Sie behütet!
Ihre Pfarrerin Kerstin Lube

Ab 10. Mai wieder Gottesdienste in Weisweiler und Dürwiß

Liebe Gemeindeglieder,

alle sehnen sich nach ein Stück mehr Normalität nach den langen Wochen mit strikten Corona-Begrenzungen. Ein wenig davon wird nun mit den Lockerungen, die politisch beschlossen wurden, möglich sein, wenn auch noch nicht alles, was wir uns wünschen.

Aber ab dem kommenden Sonntag laden wir nach der coronabedingten Pause erstmals wieder zu Gottesdiensten mit der Gemeinde ein. Der erste Gottesdienst findet statt am Sonntag Kantate, 10. Mai, um 10 Uhr in der Auferstehungskirche, Burgweg 7. Er wird von Pfarrer Wolfgang Theiler und Organistin Alexandra Oberhoff gestaltet.

Unter den notwendigen Hygiene- und Sicherheitsregeln können bis zu 50 Personen in der Kirche Platz finden. Zwar muss auf das gemeinsame Singen leider verzichtet werden, aber Orgel- und Bandmusik werden den musikalischen Raum live ausfüllen. Die Gottesdienstbesucherinnen und Besucher werden gebeten, einen Mund-Nase-Schutz mitzubringen.

Wer zur Zeit noch auf den Gottesdienstbesuch verzichten möchte, kann den Gottesdienst aus unserer Kirche per Liveschaltung über Zoom zuhause am Bildschirm mitfeiern. Ab 9.50 Uhr können Sie sonntags dem Zoom-Meeting beitreten. Wir bemühen uns die technischen Probleme bis dahin zu lösen und hoffen auf ein gelingendes Live-Streamen am Sonntag.

Am Sonntag, den 17. Mai, wird zum Gottesdienst mit Pfarrerin Kerstin Lube in die Kreuzkirche in Dürwiß, Konrad-Adenauerstraße 35, um 10 Uhr eingeladen. Der sonst übliche Kirchenkaffee im Anschluss an die Gottesdienste muss bis auf weiteres ausfallen.

Alles ist vorbereitet. Die Plätze mit dem vorgeschriebenen Abstand sind in der Auferstehungskirche markiert
Alles ist vorbereitet. Die Plätze mit dem vorgeschriebenen Abstand sind in der Auferstehungskirche markiert

Insgesamt sind wir froh, dass wir und unser Land im Vergleich zu anderen Ländern bislang relativ glimpflich davon gekommen sind. Die Infektionszahlen blieben beherrschbar, die Todesfallraten im Rahmen. Es wird noch längere Zeit viel Disziplin erfordern, diese Erfolge auch nachhaltig zu sichern, damit es nicht zu großen Rückschlägen kommt. Die Erfahrungen im Einzelnen  sind bislang  sehr unterschiedlich. Da sind diejenigen, die beruflich durch die Coronasituation bis an und über die Grenzen gefordert wurden. Da sind andere, die die Entschleunigung des Alltags, die Möglichkeiten von Home-Office und das auf sich und die engste Familie begrenzte Umfeld schätzen gelernt haben. Da sind die Familien mit Kindern, Schul- und Kita-Kindern, die durch den Wegfall des Normalalltags mit den Lernverpflichtungen und Betreuungsangeboten, stark strapaziert wurden. Da sind die Vielen, die beruflich und finanziell mit großen Existenzsorgen konfrontiert werden. Und was für die Menschen in unserem Land gilt an Herausforderungen und Gefahren durch die Pandemie, das können wir uns im weltweiten Maßstab als noch viel dramatischer und einschneidender für die Menschen in den meisten Ländern vorstellen.

Mit herzlichen Grüßen
Pfarrer Wolfgang Theiler und Pfarrerin Kerstin Lube

Liebe Gemeindemitglieder,

die Corona-Beschränkungen haben uns weiter fest im Griff. Zwar sind mit einigen Lockerungen weitere Bereiche des öffentlichen Lebens zugänglich gemacht worden, aber schon der eingeschränkte Schulbesuch und die fehlenden Kita-Möglichkeiten für die Kinder zeigen, dass wir noch weit entfernt sind vom normalen Leben, ganz zu schweigen von den Besuchen und Kontakten mit unseren Familien oder Bekanntenkreisen, die noch immer nicht so möglich sind, wie wir es uns wünschen.

Eine kleine Öffnung wird es für die Gottesdienste geben. In den Beratungen der Kirchen mit Bund und Ländern wurde vereinbart, dass ab Anfang Mai unter strengen Vorgaben (von der Evangelischen Kirche in Deutschland für ihren Bereich erarbeitet) wieder Gottesdienste in den Kirchen gefeiert werden können. Dazu gehören die gängigen Hygiene- und Schutzkonzepte wie Desinfektion, Schutzmasken und Mindestabstand. Ganz konkret heißt das, dass nicht mehr als 50 Personen in unserer Kirche Platz finden dürfen, dass wir auf das gemeindliche Singen verzichten, weil dadurch verstärkt Atemtröpfchen im Raum verteilt werden und dass wir von allen Teilnehmenden Namen und Telefonnummer notieren, um mögliche Infektionsketten aufklären zu können, falls das notwendig ist. Dass wir uns nicht persönlich mit Handschlag begrüßen können und auf den Kirchenkaffee verzichten müssen, versteht sich von selbst.

Auf der anderen Seite wird mit Orgel und Klaviermusik, mit Texten und Gebeten, mit Liturgie und Predigt unter persönlicher Anwesenheit und Meditation doch mehr gottesdienstliches Erleben ermöglicht, als es zu Hause mittels Bildschirm- oder Radioübertragung geschehen würde. Genügend Platz ist jedenfalls in unseren Kirchen, mehr als bei Aldi oder Real oder Obi, um mit dem nötigen sicheren Abstand für eine begrenzte Zeit beisammen zu sein.

Unsere katholischen Nachbarn planen bereits, ab Sonntag, den 3. Mai erste Messen in den Kirchen wieder zu feiern. Ob wir in Weisweiler am Sonntag darauf, den 10. Mai, Muttertag, zum Gottesdienst in die Auferstehungskirche einladen, wird das Presbyterium beraten und beschließen müssen. Wir werden Sie auf jeden Fall rechtzeitig darüber informieren. Vielleicht schauen Sie auch auf unserer Seite im Netz www.ev-kirche-weisweiler.de nach, welche neuen Entwicklungen es gibt.

In einem der neueren Lieder, das ich zur Zeit sehr gerne singe und spiele, heißt es:

Lass uns deine Nähe spür’n, mögest du uns sanft berühr’n.
Halt uns fest an deiner Hand, auf unserm Weg in neues Land.

Geh mit uns in dunkler Nacht, steh uns bei mit deiner Macht.
Schenk uns Mut und Zuversicht zeig uns den Weg, sei unser Licht.

Was uns auf dem Herzen liegt, was uns quält und uns bewegt,
niemals lässt du uns allein, willst unser Freund und Tröster sein.

Mit herzlichen Grüßen
Pfarrer Wolfgang Theiler

Weitere Videoandacht

Pfarrerin Kerstin Lube ist weiterhin digital für Sie da! | © Foto - Sebastian Lube

Herzlich laden wir Sie dazu ein, diese Woche am 3. Mai, am Sonntag Jubilate um 10 Uhr, noch einmal gemeinsam Andacht per Videokonferenz zu feiern! Dieses Mal aber nicht wie sonst über die Plattform Jitsi Meet Ekir, denn diese hatte in den letzten Wochen erhebliche technische Probleme, sondern über Zoom.

Einige Hinweise zu unserer Nutzung von Zoom:
Der Kirchenkreis Jülich hat uns als Gemeinde dankenswerterweise eine Zoom Lizenz zur Verfügung gestellt, die über Connect4Video läuft. Dieser Dienst bietet an, die Videokonferenzen über Zoom, die ja eigenlich auf amerikanischen Servern laufen, auf deutsche Server umzuleiten. Damit entspricht die Nutzung von Zoom über Connect4video laut der EKD Stabstelle Digitalisierung auch den deutschen Datenschutzrichtlinien.

Das Passwort zur Videoandacht erhalten Sie per E-Mail. Wenn Sie noch nicht im Verteiler eingetragen sind, melden Sie sich gerne bei Kerstin Lube. Die Teilnahme über die Zoom-App (Android / iOS) ist ebenfalls möglich!

Eröffnung eines Barfuß-Pfades an der Kreuzkirche in Dürwiß

Sarah Ködderitzsch, unsere Küsterin an der Kreuzkirche in Dürwiß, hatte die Idee, einen Barfuß-Pfad auf der Wiese vor der evangelischen Kirche anzulegen. Noch sind Spielplätze und Ausflugsziele in der Corona-Zeit geschlossen. Deshalb soll der Pfad  Kindern mit ihren Eltern ein nahes Ziel anbieten, das beim Spaziergang angesteuert werden kann.

Auf etwa 10 Metern Länge haben Sarah Ködderitzsch, Jugendmitarbeiter Armin Mannich und Tom Hermann von der Evangelischen Kirchengemeinde einen Weg angelegt, der mit den unterschiedlichsten Naturmaterialien ausgestattet ist. Weicher Rasen, harte Steine und feiner Sand geben an die Füße die unterschiedlichsten Empfindungen weiter. Dazu kommen Felder mit Kies, Korken, Tannenzapfen und Stäben. Angenehm prickelnd und gesund für die Füße ist das allemal. Dazu eine willkommene Abwechslung im Alltag, der für die Kinder in der Corona-Zeit zuweilen sehr angespannt ist! Pfarrer Wolfgang Theiler freut sich, dass der Parcous ab 1. Mai rund um die Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Dass er nur einzeln und mit dem nötigen Abstand gegangen werden kann, versteht sich von selbst!

Digitaler Klingelbeutel

50.000 bis 70.000 Euro gehen an einem gewöhnlichen Sonntag in den Gottesdiensten an Kollekten ein – Gelder, die die Projekte, für die gesammelt wird, fest eingeplant haben. Nun, da die Gottesdienste in unseren Kirchen abgesagt sind, bleiben auch die Klingelbeutel im Schrank. Mit verheerenden Folgen für die Projekte: Ihnen brechen die Finanzmittel, die sie durch die Kollekten erwarten konnten, weg. Aus diesem Grund hat die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) unter dem Motto "Von Herzen geben" eine Website eingerichtet, auf der man online für die Kollektenprojekte spenden kann. Man kann sich dort alle Projekte der letzten Sonntage ansehen, nachlesen, was dieses ausmacht und sich dann entscheiden, wie viel Geld man für welche Institution spendet: https://www.kd-onlinespende.de/organisation/ev-kirche-im-rheinland/display/frame.html

Die Kollekte für nächsten Sonntag Jubilate, den 3. Mai, ist z.B. bestimmt für die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit. Ca. 120.000 junge Menschen engagieren sich in der Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinden, Kirchenkreise, Werke und Verbände in der EKiR. Dadurch bietet die Kirche nicht nur Angebote für junge Leute an, sondern wird vielfach auch durch junge Menschen mitgestaltet.
Die Evangelische Jugend im Rheinland (EJiR), vernetzt, fördert und unterstützt die Arbeit dieser jungen Menschen vor Ort. Mit der Kollekte können besondere Projekte und Maßnahmen durchgeführt werden, die sonst von einzelnen Gemeinden oder Kirchenkreisen nicht getragen werden könnten. So bekommen z. B. ehrenamtliche Jugend­liche Hilfestellungen, ihren Glauben auch in Kinder- und Jugendgruppen oder Jugendkirchen sichtbar werden zu lassen. Die Evangelische Jugend unterstützt besondere Aktionen und Initiativen zur Mitbestimmung und Demokratieförderung junger Menschen. Durch besondere Unterstützung wird versucht, die gleichberechtigte Beteiligung von jungen Leuten mit Behinderungen an den Aktivitäten der Evangelischen Jugend zu ermöglichen.

Kindergottesdienste der evangelischen Kirchen in Deutschland

Auch die speziell in vielen Gemeinden angebotenen Kindergottesdienste können wegen Corona zur Zeit nicht stattfinden. Deshalb wird auf der Seite www.kirchemitkindern-digital.de jeden Sonntag um 10 Uhr ein neues Youtube-Video eingestellt mit einem Kindergottesdienst für den jeweiligen Sonntag, das zum Mitfeiern einlädt.